für Radio, Fernsehen und Print (u.a. Deutschlandradio, ZDF, verschiedene ARD-Sender, FAZ) und hat verschiedene Lehraufträge an Journalistenschulen in Deutschland und anderen Ländern. Welchering ist zertifizierter Trainer im Journalismus (KfJ). Welchering hat Philosophie studiert und meint, dass ihm das dort erworbene Rüstzeug bei seiner journalistischen Arbeit durchaus hilft. Was er 1980 mal als Dissertation plante, hat nie zum Doktortitel geführt, ist aber zumindest im Jahre 2011 (spät also) als Buch erschienen.
Ab 1986 recherchierte er Stories um den KGB-Hack um Karl Koch, Markus Hess und Dirk-Otto Brezinski sowie über die IT-Spionage von KGB-Mitarbeitern in der Bundesrepublik. In den neunziger Jahren arbeitete Welchering hauptsächlich über Methoden der Rasterfahndung im Bundeskriminalamt und Überwachungsprojekte der BND-Forensiker. Ab dem Jahr 2000 verlagerte sich sein hauptsächlicher Gegenstand der Recherche auf die National Security Agency und ihre Überwachungstätigkeit in Europa sowie die Zusammenarbeit mit dem BND.
Im Sommer 2017 hat er den Datenskandal mit dem Dateihintergrund beim Akkreditierungsdebakel auf dem G20-Gipfel in Hamburg aufgedeckt. Im März 2019 berichtete er im Deutschlandfunk und im ZDF über den unternehmenseigenen Nachrichtendienst von Facebook, der als "Gegner" bezeichnete Facebook-Kritiker überwacht.
Als Mitglied des Deutschen Presserates hat er sich in den Jahren 2010 bis 2014 vor allen Dingen für einen besseren Informantenschutz eingesetzt und frustrieren lassen.
Mail-Überwachung in Rathäusern, verschwundene Steuergelder, Profildatenbanken der Sicherheitsbehörden zur Enttarnung von Whistleblowern und größere und kleinere Datendiebstähle waren weitere Themen, die ihn seit mehr als 30 Jahren beschäftigen.
Welchering war drei Jahre Volontärsausbilder im Heise-Verlag (u.a. c't) und hat acht Jahre Chefredakteur und Redaktionsdirektor im Konradin-Verlag (Computer Zeitung und Online-Portale).
Von 1994 bis 2018 hat Welchering an der Journalisten-Akademie Stuttgart „Stilformen“ und „journalistische Methodik“ in den überbetrieblichen Volontärkursen für Zeitschriftenredakteure und Hörfunkredakteure unterrichtet.
Von 2018 bis 2022 hat Welchering an der Merz-Akademie in Stuttgart Recherche "On/Offline Investigation) unterrichtet. Beispiel für eine ausgezeichnete Semesterarbeit siehe https://www.merz-akademie.de/projekte/daily-investigation/ Nach seinem privaten Umzug nach Ostfriesland im Mai 2022 hält er nur noch einzelne Vorträge dort, leitet aber keine Seminare in Präsenz an der Merz-Akademie mehr.
An der Georg-August-Universität Göttingen lehrt er journalistische Praxis (u. a. als Einführung in den Wissenschaftsjournalismus) als Präsenz-Blockseminare.
In der Wissenschaftspressekonferenz hat Peter Welchering von 2020 bis 2025 den monatlichen „Recherche-Jour-Fixe“ geleitet. https://wpk.org/blog/wpk-recherche-jour-fixe/
Online ist Welchering seit 1983, hat seitdem erst einmal seinen Mail-Provider gewechselt, und treibt sich seit 2009 intensiv auf diversen Social-Media-Plattformen herum.